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Der International Food Standard wurde 2002 von Vertretern des europäischen Lebensmittelhandels geschaffen und dient der Überprüfung und Zertifizierung von Systemen zur Sicherung der Lebensmittelsicherheit und der Qualität bei der Produktion von Lebensmitteln. Der International Food Standard IFS wurde speziell für die Lebensmittelindustrie entwickelt, die Eigenmarkenprodukte an Handelsunternehmen liefern. Der IFS baut auf die bekannte Norm ISO 9001:2000 auf, beinhaltet allerdings zusätzlich die Grundsätze der Guten Herstellungspraxis (Reinigung, Desinfektion, Schädlingsbekämpfung, Wartung, Instandhaltung und Schulung) sowie HACCP. Aus den Anforderungen des FDE (Fèderation des Enterprises du commerce et la Distribution) und des HDE (Deutscher Einzelhandelsverband) entstand der International Food Standard (IFS). In der aktuell gültigen Version 4 wurde zusätzlich die aktuelle EU-Gesetzgebung hinsichtlich des Umgangs mit Allergenen und gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) mit eingearbeitet. Die Ziele des IFS sind die Schaffung einer Beurteilungsgrundlage für alle Produzenten von Eigenmarken, einheitliche Formulierung und Durchführung der Audits, gegenseitige Anerkennung der Audits und eine hohe Transparenz innerhalb der gesamten Lieferkette. Basis Niveau: Die betreffenden Kriterien gelten als Mindestanforderungen für die internationale Lebensmittelindustrie.
Die Haupt-Anforderungen des IFS zur Zertifizierung:- Ein HACCP-System muss "Installiert" sein - Ein System zur Überwachung, Dokumentation und Kontrolle der CP´s und CCP´s muss existieren - Die Leitungsebende hat dafür zu sorgen das die Mitarbeiter ihre Pflichten kennen und einhalten - Die Chargenrückverfolgbarkeit - Korrekturmaßnahmen müssen definiert und rechtzeitig umgesetzt werden können
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